Kategorie: Manfred N.


  • Oktober 1968 – Fahrt nach Berlin

    (Beitrag von Manfred N.) Mir ist wieder etwas eingefallen. Ich war noch gar nicht lange Busfahrer, als ich eine Fahrt nach Berlin hatte. Das Ungewöhnliche an dieser Fahrt auf der Anforderung von der Fahrdienstleitung stand 22.00 Uhr. Melden im Haus oder Block im Ministerium. Nummer ist mir nicht mehr in Erinnerung. Alle rätselten. War überhaupt nicht oder sehr selten, so eine späte Zeit und dann noch im Ministerium melden! Einen Tag vorher habe ich versucht, von der Fahrdienstleitung etwas zu erfahren, aber die hatten auch keine Ahnung. Man riet mir ins Ministerium zu fahren und den Standort zu suchen, wo ich…

    Mehr


  • Der Ärmelwinkel

    (Beitrag von Manfred M. vom 06.01.2026) Neun Monate habe ich jetzt über meine Zeit im Regiment berichtet! Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass mir nach fast 60 Jahren die inzwischen vergangen sind, soviel in Erinnerung geblieben ist. Durch die Schreiberei kam ständig etwas „Neues „, aber Altes, was ich erlebt habe, zum Vorschein. Anlass meiner Schreiberei war das Bild von Oberst Schamedatus, das ich auf der Web-Site des Regimentes fand. Wer sich mit meiner Geschichte im Regiment beschäftigt hat, weiß darüber Bescheid. Nun ich habe so einiges erlebt! Als Unteroffizier, als Gefreiter und wieder als Unteroffizier! War man als Uffz.…

    Mehr


  • Führungszug der NVA

    (Beitrag von Manfred. N) Im Sommer 1967 stand auf einmal der Zug des Ministers im Regiment. Ich glaube es war hinter der Zeltstadt und sowas wie ein Bahnsteig war dort vorhanden. Man hatte ihn wohl in der Nacht ins Regiment reingebracht und es war schon beeindruckend, den Zug zu sehen. Einige Posten mit MPis waren am Zug postiert. Vorn und am Ende des Zuges waren jeweils Dieselloks angehängt. Wir haben natürlich gestaunt, dass der Zug auf einmal da war. Natürlich, denn Geheimhaltung wurde ja groß geschrieben! An einem Wagen standen viele Kartons mit Lebensmitteln und sicherlich auch Getränken, die von zwei Männern…

    Mehr


  • Trennung vom LKW H6

    (Beitrag von Manfred N.) Als Spießschreiber war man an den Ereignissen in der Kompanie und natürlich auch im Regiment immer mit einem Ohr dabei. Zum Fahrzeugbestand der 5.Kompanie gehörten auch zwei LKW H6 wobei ich sagen muss, dass ich mich nur an einen H6 erinnern kann. Ich sitze in der Schreibstube und der Kompaniechef erhält einen Anruf. Natürlich bekomme ich den Grund des Gespräches mit. Ich kann ja nichts dafür, wenn der Chef so laut redet. Es geht um die H6 und deren Aussonderung. Eines der Fahrzeuge kannte ich. Wo der zweite war, keine Ahnung, vielleicht auf dem Gefechtspark? Der…

    Mehr


  • Seitengewehr im Sand

    (Beitrag von Manfred N.) Ich war noch Kraftfahrer in der Kompanie, als es eines Tages hieß, die Truppe fährt zum MPi-Schießen. Damals gab es aber in der Nähe von Strausberg keinen Schießplatz, der für das Schießen mit Maschinenpistolen geeignet war, sondern nur einen Schießplatz für Pistolen. Mit zwei LO1800 ging es los. Das Wetter war schlecht, neblig und trüb und wir hatten die hintere Plane runter gelassen, aber Schutz war das keiner. Wir waren einige Zeit unterwegs und unser Ziel war nicht gleich um die Ecke. Den Ort oder die Bezeichnung der Schießanlage habe ich nie gewusst. Das schlechte Wetter…

    Mehr


  • Unteroffizier in der 5. Kompanie

    (Beitrag von Manfred N.) Von Ende April 1967 bis Ende August 1968 war ich Angehöriger der 5.Kompanie. Schon als ich nach Beendigung des Uffz.-Lehrganges erfuhr, dass ich in die 5.Kompanie sollte, war ich bedient. Es wurde so manches gemunkelt. Klar war, es gab die weiten Wege, das Gelatsche zum Frühstück und dann wieder zum Mittagessen und Abends noch einmal. Da hatte es die 1. und 2.Kompanie viel besser, denn sie mussten nur die Treppe im Stabsgebäude runter und waren im Speiseraum. Hatte man UvD, sollte die Kompanie  geschlossen zum Essen geführt werden. Da ging schon früh der Ärger los. Der größte Teil der…

    Mehr


  • Waffen-Narr

    (Beitrag von Manfred N.) Es ist tatsächlich passiert. Nur ein Narr konnte so handeln, wie ich es hier schildern werde. Ein Soldat bekommt den Auftrag vom Hauptfeldwebel, in der Waffenkammer Ordnung zu schaffen und die vorhandenen Pistolen mit einem Lappen abzuwischen (eine Waffenkammer ist immer ordentlich!). Nach ein paar Tagen, vielleicht waren es auch ein paar Wochen, stellt der Spieß fest, daß eine Makarow fehlt. Fakt ist, dem ging erst einmal der Arsch auf Grundeis. Nun es gab wohl ein Buch, wo jedes Betreten der Waffenkammer dokumentiert wurde mit Datum und Uhrzeit! Schnell fiel der Verdacht auf den Gefreiten, der einige…

    Mehr


  • Junge Frau in Schwarz

    (Beitrag von Manfred N.) Wie ich schon in einem meiner Erinnerungsbeiträge erwähnt habe, war ich mehrmals mit dem Korvettenkapitän Röder unterwegs. Ich weiß auch nicht mehr, mit was für einer Delegation wir in Richtung Leipzig gefahren sind, aber der Genosse Röder war sehr schweigsam, was außergewöhnlich war. Wie immer saß er auf dem Beifahrersitz, aber bei dieser Fahrt sprachen wir kaum miteinander. Ich machte mir schon Gedanken ob ich etwas falsch gemacht hatte, aber die Fahrt war wie immer ohne Probleme gewesen, jedenfalls bisher. Wir hatten unsere Fahrgäste im Herder-Institut abgeliefert und waren unterwegs, um in einer Gaststätte in der Nähe…

    Mehr


  • Unterwasserfahrt – Inspektion in Spechtberg

    (Beitrag von Manfred N.) Mit Offizieren des MfNV ging es nach Spechtberg. Wohin wir von dort aus fuhren, ist mir nicht mehr bekannt. Es ging nach einiger Zeit ins Gelände und ich wurde schon nervös, weil ich Sorgen um den Bus hatte. Alles ging gut. Ziemlich gut ausgebaute Wege. Von den Offizieren würde ich mir auf keinen Fall hereinreden lassen. Ich glaube, zu meiner Zeit gab es in der NVA nicht viele Offiziere, die privat einen PKW besaßen. Auf einer kleinen Höhe musste ich halten. Alle stiegen aus. Ich weiß nicht mehr, waren wir an einem Fluss oder einem anderen Gewässer?…

    Mehr


  • Glatteis-Fahrt auf Befehl

    (Beitrag von Manfred N.) Mehrmals in meiner Zeit als Busfahrer habe ich Offiziere des MfNV nach Torgelow und Spechtberg gefahren. Es waren Tagesfahrten, aber auch mehrtägige Reisen. Es muss im Januar oder Februar 1969 gewesen sein, als ich zum ersten Mal in diese Gegend kam. So erfuhr ich auch, dass hier zwei Panzerregimenter lagen. War für mich höchst interessant, denn ich war mal für Panzer gemustert worden. Nun als Freiwilliger hatte ich mich aber anders entschieden. Ein Soldat, der bei den Panzern war, hatte mir dringend abgeraten dort zu dienen. Nach meiner Meldung beim Wehrkreiskommando wurde ich für das Kfz-Regiment 2 vorgesehen.…

    Mehr


  • Krankentransport wegen Blinddarm

    (Beitrag von Manfred N.) Auch das gehört zu meiner dreijährigen Armeezeit – nach einem Kurzurlaub im Januar oder Februar 1968 musste ich meine Rückreise ins Regiment unterbrechen. Ich bin Sonntag nach K.-M.-Stadt gefahren, um abends mit dem Zug nach Berlin weiterzufahren. Schon im Bus nach K.-M.-Stadt war mir übel. Auf dem Bahnhof treffe ich  einen Schulkameraden und wir beschließen, in die Mitropa zu gehen. Ich hatte noch drei Stunden bis zu Abfahrt des Zuges. Nach dem ersten Bier war mir nicht mehr so übel und es gab noch ein paar Bier mehr! Auf dem Weg zum Zug bekam ich Schmerzen im…

    Mehr


  • Fahrt mit defekter Kupplung

    (Beitrag von Manfred N.) Während einer Inspektionsfahrt rund um Leipzig  mit Offizieren der Verwaltung Technik bemerkte ich, dass  die Kupplung des Busses anfing zu rutschen. Es war der vorletzte Tag der Reise. Der Chef der Inspektion meinte, das geht schon noch! Am nächsten Tag, Freitag, sollte es zurück nach Strausberg gehen. Man merkte jetzt ganz deutlich, vor allem hörte man es auch, dass der Motor hoch drehte, aber keine Leistung brachte. Die Meinung ging hin und her. Anderen Bus anfordern. Für mich Abschlepper bestellen. War ich strikt dagegen. Ich war ja schon einmal von der Raststätte Köckern nach Strausberg geschleppt…

    Mehr


  • Alarm im Ministerium

    (Beitrag von Manfred N.) Irgendwann 1969 wurde in den frühen Morgenstunden Alarm ausgelöst. Den Ablauf bei einer Alarmierung war ja jedem bekannt. Schnell merkten wir, dass auch das Ministerium Alarm ausgelöst hatte. Waffenempfang, aber keine Munition, das beruhigte erst einmal. Volle Ausrüstung war befohlen. Wir als Pistolenträger hatten es ja leichter. Aber die LKW-Fahrer hatten ja alle eine MPI noch zu schleppen, dazu noch die Magazintaschen. Auf dem Weg zum Park musste man sehr aufpassen, denn wir mussten ja über die Straße zum KdP, da wir ja gegenüber vom S-Bahnhof Nord in den Baracken stationiert waren. Ein M21 nach dem anderen verließ das…

    Mehr


  • Orientierungsmarsch

    (Beitrag von Manfred N.) Der Höhepunkt unserer Ausbildung war ein Alarm, der uns eine Woche vor unserer Ernennung zum Unteroffizier aus den Betten scheuchte. Teil 1und Teil 2 vom Sturmgepäck  wurde befohlen. Inhalt Teil 2: 1. Pullover 2. Versiegeltes Einsatzset (Einsatzgarnitur): 3. Dienstjacke und -hose (nur im Sommer) /  Felduniform (nur im Winter) 4. Decke (mit Riemen über dem Sturmgepäck befestigt) Anschließend Waffenempfang an der Waffenkammer der 2.Kompanie. Alles natürlich im Laufschritt. Das Sturmgepäck waren wir überhaupt nicht gewohnt, dazu noch die Kalaschnikow. Wir waren schon bedient, als wir auf dem Kfz-Park ankamen. Jede Gruppe hatte ja einen S4000 als Trainingsfahrzeug…

    Mehr


  • Sturmangriff mit Platzpatronen

    (Beitrag von Manfred N.) In der letzten Woche unseres Lehrganges gab es noch einmal einen Höhepunkt. Wir sollten noch einmal ins Gelände. Ein Sturmangriff sollte geübt werden. Waren wir denn Sandlatscher? Es hieß, es gibt Platzpatronen und alle waren auf einmal zufrieden. Ich weiß nicht mehr, wieviel jeder Platzpatronen bekam. War aber kein volles Magazin. Nun wir waren eine Kette von 14 oder 15 Soldaten. Sehr beeindruckend, die Knallerei. Wann kann man schon mit der MPi einmal Dauerfeuer schießen, wenn auch nur mit Platzpatronen! Zum Schluss dieses Spaßes war ein Magazin verloren gegangen, was wir zu unserem Glück fanden, denn wir…

    Mehr


  • Mit LO 1800 zum Zelten

    (Beitrag von Manfred N.) Ferienzeit 1967. Freitag früh zum Ko-Chef. Ich werde gefragt, ob ich eine Fahrt übernehmen würde. Kam aber kaum vor, dass man als Gruppenführer eingesetzt wurde. Höchstens mal als Verantwortlicher, wenn es ums Abschleppen von KFZ oder mit Tieflader um Heimholung von defekten PKWs ging. Von meiner Gruppe waren wohl auch drei Mann in Urlaub. Jedenfalls ging es um eine Anforderung der PHV (Politische Hauptverwaltung der NVA). Ging von Freitagmittag bis Montagabend. Ich musste erst nach Eggersdorf in die Kaserne. Dort wurde ich schon erwartet. Vom Ko-Chef hatte ich noch mit auf den Weg bekommen, wenn möglich,…

    Mehr


  • Hauptschalter defekt

    (Beitrag von Manfred N.) Ich hatte wieder einmal eine ausländische Delegation im Urlauberaustausch nach Wernigerode ins Florian Geyer gebracht. (Unterkunft der NVA) Erst am späten Nachmittag kamen wir in Wernigerode an, da unsere Abfahrt in Grünheide sich verzögert hatte. Der Leiter der Einrichtung, ein Major, kam gleich bei unserer Ankunft zu mir und erklärte, deine Kompanie hat sich gemeldet. Ich sollte auf jeden Fall an dem Tag nach Strausberg zurück. Das war so ungefähr um 15.00 Uhr. Meine Planung war ganz anders. Ich war ja schon einige Tage mit den ausländischen Gästen unterwegs. Ich wollte mir ein paar schöne Stunden…

    Mehr


  • Ministerreserve in Eggersdorf

    (Beitrag von Manfred N.) Es muss im März oder April 1967 gewesen sein. Eines Tages hieß es am Morgen nach dem Frühstück, heute fahren wir nach Eggersdorf, um Auto zu putzen. Wir konnten damit nichts anfangen. Also alle Mann auf einen S4000 und es ging los. Der verantwortliche (Uffz.)-Schüler durfte hinters Lenkrad. Jeder Schüler war einmal verantwortlich, zum Essen führen, Meldung an den Lehrgangsleiter und beim Selbststudium. Zeitweise haben wir auch beim Exerzieren uns selbst kommandiert. Viel gelacht wurde auch. Zwei Spaßbremsen hatten schon frühzeitig in den Sack gehauen. Wurden entpflichtet. In der Kaserne in Eggersdorf befand sich eine große Halle.…

    Mehr


  • Panne mit Gaspedal

    (Beitrag von Manfred N.) Obwohl die Fahrzeuge, mit denen ich zu tun hatte, gar nicht so alt waren und auch von den gefahrenen Kilometern her wenig beansprucht worden sind, gab es doch hin und wieder kleinere Pannen. Bei meiner Fahrt nach Zittau ins Roburwerk war es so. Wir wollten Freitag früh wieder los. Der LO sprang auch gut an, obwohl es kalt war. Ich merkte, das Gaspedal bewegte sich nicht. Der Motor tuckerte nur im Standgas bei gezogener Starterklappe. Im Winter 67/68 gab es viel Schnee. Schon bei der Hinfahrt nach Zittau gab es Probleme auf den Straßen. Fahrzeuge, die Hilfe…

    Mehr


  • Üble Soldatenscherze

    (Beitrag von Manfred N.) Die Truppenverpflegung in der NVA war in den Kasernen nach Dienstgradgruppen getrennt. So gab es einen Speiseraum für die Regimentsführung, einen für Berufssoldaten (Berufsunteroffiziere und Offiziere), einen für Zeitsoldaten (Unteroffiziere) und zuguterletzt natürlich einen Mannschaftsspeisesaal. Der Speisesaal der Unteroffiziere im Regiment war ja allen bekannt. Er war neben dem Mannschaftssaal gelegen und nur durch eine Mauer abgegrenzt, die nicht bis an die Decke reichte. Oft kam es vor, dass Lebensmittel von den Soldaten über die Mauer geschmissen wurden und wenn man Pech hatte, landete schon einmal eine Scheibe Brot auf der Uniform. Dann konnte man froh sein,…

    Mehr


  • Eiserne Rationen im Keller

    (Beitrag von Manfred N.) Am Exerzierplatz befand sich auf der rechten Seite, gesehen vom Stabsgebäude, ein Zugang zum Keller oder Bunker oder wie immer dieses Lager bezeichnet wurde. Sechs oder sieben von uns  U-Schülern, ich natürlich wie immer dabei, weiß auch nicht was ich verbrochen hatte, wurden in dieses Lager geführt. Ich kann mich nicht erinnern, was dort alles gelagert war. Nun, wir sollten „Eiserne Rationen“ das waren kleine wasserdichte Kartons, die aus zwei Teilen bestanden, leeren. Alles wurde schön getrennt wieder in große Kartons gebracht. War keine schlechte Arbeit. Die Kartons waren an den Hälften mit einem klebrigen Isolierband verschlossen,…

    Mehr


  • Kartoffel-Strafarbeit

    (Beitrag von Manfred N.) Die Gruppe von Stabsfeldwebel Jeromin, zu der ich ja als Uffz.-Schüler auch gehörte, wurde zum Kartoffeln schälen kommandiert. Diese Maßnahme sollte nach Dienstschluss geschehen. Ich kann mich an den Grund nicht mehr erinnern. War es eine kollektive Strafe und wir hatten etwas verbockt? Oder hatten wir uns freiwillig gemeldet? Nun der Grund bleibt ein Geheimnis. Wir sieben U-Schüler saßen um eine große Wanne und schälten Kartoffeln. Für alle war es das erste Mal und so sahen die Kartoffeln auch aus. Ich glaube, wir hatten um 19.00 Uhr begonnen mit der Schälerei. Am Anfang war noch einer von…

    Mehr


  • „Probefahrt“ zum Sauschlachten

    Beitrag von Manfred N.) Noch nicht lange Busfahrer und ich hatte doch sehr schnell mit den anderen zwei Fahrern auf dem Zimmer Freundschaft geschlossen. Einer stammte aus Magdeburg und war auch im zivilen Leben Busfahrer. Der andere hatte es gar nicht weit nach Hause, denn er war aus Kagel bei Grünheide. Es muss Mitte November 1968 gewesen sein, ich war noch nicht lange in der 3.Kompanie als B.F. vom Kurzurlaub kam und erzählte, dass er eine Einladung zum Sauschlachten hätte. Wer wissen will, was beim Hausschlachten abläuft, kann hier schauen: https://www.hasborn.de/wp-content/uploads/own-fotobuch-h-simon/p056/p056.html Oder hier: https://www.widdershausen.de/hausschlachtung.html H,K. aus Magdeburg hatte eine Fahrt mit…

    Mehr


  • Kabarett ohne Makarow

    (Beitrag von Manfred N.) Immer wenn ich denke, mein Wissen über  meine Zeit im Regiment ist erschöpft und ich kann nichts mehr berichten, fällt mir sofort wieder etwas ein. Es gab ja viele Erlebnisse und über einen großen Teil habe ich informiert. Aber auch die kleinen Sachen waren teilweise interessant. Mein Verhältnis zum Spieß z.B. – als  sein Gehilfe hatte ich freie „Bahn“und habe mir als Spießschreiber alle Mühe gegeben, trotzdem kam ich mit ihm nicht zurecht. Vielleicht hatte er familiäre Probleme? Warum hatte ich ihm zweimal zwei Stempel in meinen Berechtigungsschein zur Fahrerlaubnis zu verdanken, als er zur KI…

    Mehr


  • Fahrt nach Wolfen

    (Beitrag von Manfred N.) Im Frühjahr 1968 kam Günter Beier zu mir und fragte mich, ob ich Lust hätte, mit auf eine Fahrt nach Wolfen zu kommen. Hatte ich natürlich, denn als Spießschreiber kam ich nicht oft raus aus der Kompanie. Der Spieß hatte nichts dagegen. Günter Beier war der, welcher die Schlacke (Volleyballplatz-Bau) gefahren hatte. Mir war klar, dass er auch zu Hause vorbeischauen wollte, denn er stammte aus Köthen. Einer von denen, die ständig mir und mich verwechselten. War schon manchmal drollig, ihm zuzuhören. Unser Fahrziel war die Filmfabrik Wolfen. Günter war Fahrer von einem W50 Kipper und…

    Mehr


  • Westwaren im Ministerium

    (Beitrag von Manfred N.) Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal in der MHO im Ministerium gewesen bin. Jedenfalls war es für mich ein Schock zu sehen, was es da alles zu kaufen gab! Vieles was es da gab, war mir durch Pakete, die wir von der Verwandschaft aus dem „Westen“ erhielten bekannt. Es war schon komisch, wir redeten nur vom Klassenfeind und hatten seine Waren in unserer Verkaufsstelle. Es hat eine Weile gedauert, bis ich damit zurechtkam. Da war es wieder, diese Gedanken vom „Wasser predigen und Wein trinken“. Einmal kam diese Sache auch von einem „EK“…

    Mehr


  • Riskante Schwarzfahrt

    (Beitrag von Manfred N.) In meiner Zeit als Busfahrer in der 3. Kompanie hatte ich mich mit dem Fahrer vom verantwortlichen Staatsanwalt des Militärbezirkes 3 angefreundet. Dieser Fahrer kam ab und zu in unsere Kompanie zum  Schlafen. Wir sahen uns zwar selten, haben uns aber, wenn wir uns sahen, oft über die Geschehnisse in der NVA und über „Vorkommnisse“ unterhalten. Sein Dienstfahrzeug war ein 312-er Wartburg, fast neu. Er stammte aus Potsdam und wollte sein  Motorrad in die Dienststelle holen. Wir hatten vereinbart, dass  wir dies zusammen machen würden. An einem sehr regnerischen Tag sind wir dann los. Geheuer war…

    Mehr


  • Inspektionsfahrt nach Storkow

    (Beitrag von Manfred N.) Eine Interessante Fahrt hatte ich im Sommer  1969. Mit 13 oder 14 Offizieren ging es für mehrere Tage nach Storkow. Ein Oberstleutnant, der auf dem Beifahrersitz saß, gab mir ständig Anweisungen. Der ging mir ganz schön auf die Nerven, denn die Strecke kannte ich gut, weil ich schon mehrmals mit dem Bus in Bad Saarow gewesen war. Kurz vor Storkow musste ich auf Anweisung rechts abbiegen. Es ging ein Stück durch den Wald und wir standen plötzlich vor einem geschlossenem Tor. Davor standen zwei ältere Herren in dunkelblauen Uniformen mit großen Pistolentaschen (wahrscheinlich 08 oder ähnliches). Schwarze…

    Mehr


  • Silvester 1966 in der Kaserne

    (Beitrag von Manfred N.) Ende November 1966 wurden wir ja Uffz.-Schüler. Unser Zimmer lag in einem Durchgang im ersten Stock des Stabsgebäudes. Genau gegenüber befanden sich ein Raum mit Waschbecken und Toiletten. Es standen uns aber nur zwei Waschbecken zur Verfügung, so das es morgens immer eine kleine Drängelei gab. Es war ganz schön gewöhnungsbedürftig. Einige liefen nackt über den Flur. Am Anfang waren wir noch 8 Schüler auf dem Zimmer, einer hat sich aber entpflichten lassen. Weihnachten 1966 konnten wir zum ersten Mal in den verlängerten Kurzurlaub fahren. Silvester würden wir in der Kaserne sein und alle hatten eine „Kleinigkeit…

    Mehr


  • Außenstellen B1 und B4

    (Beitrag von Manfred N.) Wenn ich in der Web-Site sehe, wie das Regiment 1989 aufgestellt war, dann komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. In der Zeit von 1966 bis 1969 bestand das Regiment aus 5 Kompanien. Die 4.Kompanie war in Köpenick stationiert. Das war uns so aber garnicht bekannt, denn es wurde im Regiment nicht erwähnt. Auf der Anforderung der Fahrdienstleitung stand B4 und wir waren meistens für eine Woche für diese Fahrten eingeplant. Zwei Busse LO 2500 fuhren nach B4 und ein Ikarus 55 nach B1 in der Schnellerstraße Bezirk Köpenick -Treptow. Was es mit diesem Objekt auf sich…

    Mehr


  • Fahrt zum Flugplatz Sperenberg

    (Beitrag von M.N) Der Abfahrtsort war Phillip-Müller Str. in Strausberg. Offiziere der sowjetischen Armee mit ihren Familien sollten nach Zossen (Sperenberg) zum Flugplatz gebracht werden. Ob Kinder dabei waren, ist mir nicht mehr im Gedächtnis. Ein gut deutschsprechender Offizier erklärte mir den geplanten Ablauf. Zuerst ging es nach Berlin-Karlshorst in ein Objekt der sowjetischen Armee. Hier stiegen noch zwei Offiziere zu. Unser nächstes Ziel war das Hauptquartier der GSSD in Wünsdorf. Siehe auch hier Interessantes zu Wünsdorf: Lageplan von Wünsdorf vor dem Abzug der Sowjetarmee 1994 Der Lageplan von Wünsdorf, das Hauptquartier der „Gruppe der sowjetischen Streitkräfe in Deutschland (GSSD)“. Zu…

    Mehr


  • Schwerer Verkehrsunfall

    (Beitrag von M.N.) Ich habe lange überlegt, ob ich über diesen Unfall schreiben soll oder ob ich es lasse. Es gehört aber auch zur Geschichte des Regiments und Unfälle passieren! Der Zeitpunkt, als der Unfall geschah, ist mir nicht mehr bekannt. Wahrscheinlich 1967 oder 1968. Kein guter Tag für vier Angehörige der NVA und natürlich auch nicht für das Regiment. Vier Soldaten hatten ihr Leben verloren! Drei Offiziere des MfNV und der Fahrer des M21. Der verunfallte PKW M21 Wolga war kurze Zeit im Regiment auf einem Tieflader abgestellt, bevor er zur Untersuchung nach Berlin gebracht wurde. Kein schöner Anblick und…

    Mehr


  • Feriengepäcktransport 1967

    (Beitrag von M.N.) Am frühen Morgen nach Dienstbeginn zum Ko-Chef. Die Welt war noch in Ordnung. Befehl, mit einem Zivilbeschäftigten nach Berlin -Lichtenberg zum Bahnhof. Der Zivilbeschäftigte fuhr einen S4000. Am Bahnhof warteten Eltern mit ihren Kindern. Die Kinder würden mit dem Zug nach Karlshagen auf der Insel Usedom in die Ferien fahren. Wir übernahmen das gesamte Gepäck, damit die Kinder nichts zu schleppen hatten. Die Ferienzeit hatte begonnen und ich nahm an, dass  alle noch einmal umsteigen mussten. Unser Ziel war das Ferienlager „German Titow“, wo das Gepäck hin sollte. Hier ist ein Artikel zu Ferienlager in der DDR Die ganze…

    Mehr


  • Azetylen-Gasalarm

    (Beitrag von M.N.) Eine Sache kann sehr lang her sein, doch das Gehirn vergisst nicht. Zwei Monate habe ich mich jetzt noch einmal mit meiner dreijährigen Armeezeit im Kfz-Regiment 2 in Strausberg beschäftigt. Obwohl fast sechs Jahrzehnte vergangen sind, habe ich viele Dinge nicht vergessen. Es war ja auf keinen Fall eine langweilige Zeit! Mein Dienst in der 5.Kompanie als KfZ-Gruppenführer, Kraftfahrer bzw. Spießschreiber war in jeder Funktion Interessant. Am meisten erlebt man aber auf der Straße. Eines Tages hatte ich den Auftrag, Gas und Sauerstoff für unsere Werkstatt zu holen. Dazu musste ich nach Berlin fahren. Mit einem LO 1800…

    Mehr


  • Kompaniechef veralbert

    (Beitrag von M.N.) Mich hatte es wieder einmal erwischt .Am Freitag eingeteilt zum 24-Stundendienst (Unteroffizier vom Dienst = UvD) . Am Montag hatte ich erst wieder einen Fahrauftrag. Ich konnte mich aber nicht davor drücken und Sonnabend zu Sonntag wäre noch blöder gewesen. GUvD war ein Gefreiter und EK. Wir sind 14.00 Uhr zur Vergatterung. OvD war ein ruhiger Hauptmann und es würde eine ruhige Wache werden. Nach der Ablösung der vorherigen Wache machten wir es uns erst einmal bequem. In der Baracke war es sehr warm und die Obrigkeit war noch da, sodas wir noch nach Dienstvorschrift bekleidet waren.…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 20

    (Beitrag von Manfred N.) 31.10.1969 Ich habe es doch nicht fertig gebracht, zu verlängern. Im Ostbahnhof treffe ich auf Charlie. Ein Mann aus Aue, der mit mir zusammen in der Grundausbildung gewesen ist. Er wollte aber Militärkraftfahrer werden und wurde nach  der Grundausbildung in die PKW-Kompanie versetzt und fuhr dann einen M21. Wir hatten in den fast drei Jahren Strausberg kein Wort miteinander gesprochen, weil wir uns ganz einfach nicht gesehen haben. Wenn wir uns gesehen haben, dann nur im Gegenverkehr. Unsere Begrüßung war dementsprechend. Es war so gegen 19.00Uhr und wir sind gleich in die Mitropa. Unser Zug ging…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 19

    (Beiträge von Manfred N.) Messe der Meister von Morgen – MMM Der letzte Monat meiner Dienstzeit hatte begonnen. So was wie Wehmut kam ab und zu in mir hoch. Da waren die Angebote seitens der Kompanie, meine Zeit zu verlängern! Vielleicht erst noch einmal um drei Jahre? Es gab aber auch eine neue Freundin und der hätte ich gar nicht mit einer Verlängerung kommen brauchen. Diese Entscheidung viel mir unheimlich schwer und so wurde die Angelegenheit hinten ran gestellt. Einen neuen Fahrauftrag gab es auch und lenkte erst einmal ab. Es war eine zentrale „Messe der Meister von Morgen“ an…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 18

    (Beiträge von Manfred N.) Fahrt nach Ilmenau In der Kompanie hatten wir wieder Reservisten. Fast alle hatten einen Personenbeförderungsschein. Im Fahrdienstauftrag stand eine Fahrt nach Ilmenau. Der Zugführer hatte mich eingetragen. Ich lese den Auftrag und sehe, dass ich morgens um 09.00 Uhr in Ilmenau sein muss. Der Auftrag lautet, bei einer Firma die Baracken herstellt, das Aufbaupersonal nach Berlin zu bringen. Die Teile sind schon in Berlin und sollen in einem Objekt in der Schnellerstraße montiert werden (erfahre ich erst über die Fahrdienstleitung). Ich rechne auf der Karte und komme auf fast 400 km. Eine Strecke, wie soll das…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 17

    (Beiträge von Manfred N.) Fahrt zur Volksbühne in Berlin Nur wenige Wochen noch und meine Armeezeit wäre Geschichte gewesen! Wie heißt es doch? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ein Zivilangestellter war erkrankt, ich musste für ihn einspringen. War nur eine Kleinigkeit. Fahrauftrag lautete 13.30 Uhr Parkplatz Ministerium, Fahrziel Berlin Volksbühne. Wahrscheinlich ging es um den 20.Jahrestag der Republik, irgend eine Feier. Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ist ein Theater in Berlin-Mitte. Die Bühne entstand 1890 während einer Gründungsversammlung des Vereins Freie Volksbühne. Das heutige Theater befindet sich am Rosa-Luxemburg-Platz im Ortsteil Mitte, es wurde 1913–1914 aus Spenden…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 16

    (Beiträge von Manfred N.) Luft-Nachbarn Die Burschen von der „Luft“ wollten, glaube ich, mit niemanden etwas zu tun haben. Als Schüler im Regiment bzw. als Ausbilder in der Zeltstadt waren ihre Flugzeuge nicht zu überhören. Früh um 04.00 Uhr ging das Spektakel los. Die Flugzeuge mußten warmlaufen. Bei uns in den Baracken hat man es gar nicht mehr so wahrgenommen. Video AN 2 in Strausberg Die LSK Leute (LSK = Luftstreitkräfte der DDR) hatten ihr Baracken neben unseren. Wenn sie an ihren Sportgeräten umherturnten waren wir „Schwarzen“ (Der Kfz-Dienst hatte die Waffengattungsfarbe schwarz) Luft für sie. Mit denen kam man einfach…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 15

    (Beiträge von Manfred N.) 5. Turn- und Sportfest in Leipzig Im Juli 1969 endlich wieder eine Fahrt mit jungen Leuten. Das 5.Turn und Sportfest wurde in Leipzig ausgetragen. Ich glaube es war die Abschluss-Veranstaltung. Am Nachmittag dann das Fußballspiel DDR-Ungarn, das wohl Tradition war. Nun wir kommen beim Stadion an und ich werde gefragt, ob  ich auch Zivilklamotten mit hätte? Ich frage zurück, schämt ihr euch mit einem Soldaten zu gehen.? Natürlich nicht!Hole meinen kleinen Koffer aus der Seitenklappe und bin im Nu umgezogen. War auch gut so, denn es war ein heißer Sommertag. Soviel Menschen hatte ich noch nie auf einmal gesehen.…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 14

    (Beiträge von Manfred N.) Zurück in der Kompanie Wir kommen in Strausberg an und der Ko-Chef ist gerade im Gehen. Als er mich sieht, sagt er nur, die drei Tage holen Sie nach! Vielleicht in Waldsieversdorf, wo auch noch ein Knast sein sollte.? Ich war gleich geschockt. Warum haben die mich zurück geholt? Ich gehe beim UvD vorbei und der sagt, du sollst für Morgen deinen Bus fertig machen. Auf dem Einsatzplan steht Halle/Leipzig fünf Tage. Abfahrt 13.00 Uhr MfNV. Erfahre am nächsten Tag von der Fahrdienstleitung den Abfahrtsort. Scheint eine wichtige Sache zu sein. So um die 10 Mann…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 13

    (Beiträge von Manfred N.) NVA-Knast-Leben   Am nächsten Tag, ich bin noch in der Zelle kommt der Chef vom Knast zu mir rein und beginnt mich auszufragen. Woher ich komme, wieviel Jahre ich in die Schule gegangen usw. Ich erzähle ihm Einiges und er fängt an von sich zu erzählen, er war BFC-Fan und hatte da wohl auch einen Posten, außerdem säße er bei Spielen in Berlin immer  auf der Tribüne in der Nähe von Mielke. Beeindrucken konnte er mich damit aber nicht, denn ich hatte ja auch oft mit hohen Leuten zu tun gehabt. Ich wusste nicht, was der mit…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 12

    (Beiträge von Manfred N.) Ein schwarzer Tag – Wachvergehen Ich weiß nicht mehr ob man mich zu diesem Zeitpunkt schon wieder befördert hatte. Wahrscheinlich war ich aber UvD, denn das Vorkommnis muss so um 02.30 Uhr gewesen sein. Von unserem Waschraum habe ich ja schon einmal geschrieben. Es war schlechtes Wetter und ungemütlich. Die äußere Tür von unserer Baracke klemmte etwas und in der Nacht hörte man, wenn jemand sie öffnete. Sie quietschte auch! Die zweite Tür war auch eine Doppeltür. Die rechte Seite war immer auf und hinter der linken Seite stand der UvD-Tisch. In der Baracke hat es immer…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 11

    (Beiträge von Manfred N.) Besichtigung Schützenpanzer BMP1 Ich habe über verschiedene Fahrten berichtet. An all diesen Fahrten war immer ein Höhepunkt, so dass ich mir viel von dem Erlebten gemerkt habe. Auch besondere Anlässe spielten dabei eine Rolle. Unsere „Arbeit“ war aber viel mehr als diese Sonderfahrten. Tag für Tag unterwegs in Gebiete, wo viel NVA angesiedelt war. Mit Inspektionen in Leipzig und Halle, wo ich bald wie zu Hause war. Da waren Fahrten, die einen Tag dauerten aber auch Fahrten die mehrere Tage in Anspruch nahmen. Eigenartigerweise haben wir da nie in Kasernen geschlafen (Nur in Plauen in der…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 10

    (Beiträge von Manfred N.) S-Bahn Ausfall – Busersatzverkehr Mein Kollege B.F. und ich waren Morgens bei Zeiten auf dem Park um, unsere Busse zu reinigen. Mittags hatten wir jeder eine Fahrt. Wir standen noch bei den Bussen und quatschten, als einer von der Fahrdienstleitung kam! Ihr müsst sofort los nach Süd! Die S-Bahn Strecke nach Nord war gesperrt worden. Nun standen die ganzen Offiziere in Süd (Vorstadt) und kamen nicht nach Nord. Nur unsere zwei LOs standen noch zur Verfügung. An der Kompanie vorbeifahren und Fahrtenbücher holen ,dann mit karacho nach Vorstadt. Wir hätten bestimmt jeder 4 mal fahren müssen, aber…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 9

    (Beiträge von Manfred N.) Gästehaus Schloss Wilkendorf Ich glaube, es war an einem Sonnabend. Irgend eine Maßnahme der Regierung war angesagt, oder der NVA? Die Busse wurden mit roten Schleifen an den Spiegeln und das „Kühlergrill“ mit einer DDR Fahne geschmückt. Passte uns nicht, war aber so befohlen! Mein Befehl lautete: 09.00 Uhr am Gästehaus des Ministers in Wilkendorf  zu stehen. Fahrziel war Berlin . Es waren Sparmaßnahmen angesagt. Alle Personen, die an dieser Maßnahme teilnahmen, mussten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Strausberg kommen. Es ging einfach darum, zu zeigen, dass auch in der NVA gespart wurde. Jeden Monat wurde der…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 8

    (Beiträge von Manfred N.) Kulturkonferenz in Cottbus Im Sommer 1969 war ich Fahrer einer Delegation der NVA zur Kulturkonferenz in Cottbus. Die Konferenz fand im Haus der Bauarbeiter statt. Das war wohl das Kulturhaus der Cottbusser. Es gab einen großen Saal, in dem die Konferenz stattfand. Zur Begrüßung erhielt jeder Teilnehmer eine Schreibmappe mit Kugelschreiber. Die Mappe sah gut aus und ich bekam natürlich auch eine. Das war meine ganze Teilnahme an der Konferenz. Sehr viele junge Männer und Frauen waren Teilnehmer. Der Minister für Kultur Klaus Gysi (Vater von Gregor Gysi )hielt die Eröffnungsrede. Etwas musste ich mir für die…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 7

    (Beiträge von Manfred N.) Fahrt nach Wünsdorf zur Sowjetarmee Mit zwei LO-Bussen, Fahrgäste waren Offiziere des MfNV, fuhren wir nach Wünsdorf. So weit ich mich erinnern kann, wurden wir zweimal kontrolliert. Die Offiziere stiegen aus und wir Fahrer sollten warten, mit der Mitteilung, es wird länger dauern. Ja, überall hätten wir uns etwas „angesehen“ aber bei den „Russen“ konnten wir nicht so durchs Gelände fahren. Nun, wir gammelten so an unseren Bussen rum. Ein russischer Offizier, ein Leutnant kam zu uns und forderte uns auf, ihm zu folgen. Wir sagten, wir müssen bei den Bussen bleiben, er meinte nur alles…

    Mehr


  • Erinnerungen an den Dienst im Kfz-Regiment – Teil 6

    (Beiträge von Manfred N.) Urlauberaustausch Heute berichte ich von einer dieser Fahrten. Diese eine Fahrt war die verrückteste! Es sollte eine bulgarische Delegation sein. Pünktlich waren wir in Schönefeld. Ein Hauptmann war der verantwortliche Offizier für die nächsten drei Tage. Die Maschine kam pünktlich um 11.00 Uhr an. Wir standen mit dem Bus schon auf dem Parkplatz im Inneren des Flughafengeländes. Die Gangway wurde rangefahren und unsere Leute kamen die Treppe runter. Es waren alles Ehepaare (nahm ich an) und eine Frau mit Tochter. Ohne Zollkontrolle, das war wohl so vereinbart, ging es aus dem Flughafengelände wieder raus. Unser nächstes ZIel…

    Mehr