Kategorie: Maßnahmen
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Prager Frühling
Der Minister für Nationale Verteidigung löste am 21. August 1968 gegen 01:30 Uhr die Aktion „Sperrmauer“ aus, mit der die Schließung der Staatsgrenze von der DDR zur CSSR befohlen wurde. Damit wurde gleichzeitig die erhöhte Gefechtsbereitschaft der Grenztruppen ausgelöst. Auch alle zivilen Beziehungen zwischen der DDR und der CSSR wurden ab diesem Zeitpunkt unterbrochen. Gleichzeitig führten die Grenz-truppen eine verstärkte Grenzsicherung zur Bundesrepublik Deutschland und Westberlin durch. Zur Unterstützung bzw. Sicherstellung der militärischen Intervention in der CSSR hatten gemäß Befehl des Nationalen Verteidigungsrates vom 20. August 1968 neben der NVA auch die anderen bewaffneten Organe der DDR entsprechende Funktionen zu…
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Verkehrsregelung durch Kradregulierer
Einleitung Für die Gewährleistung der Flüssigkeit eines Kfz-Kolonnenmarsches der NVA war es notwendig, in den öffentlichen Verkehr „einzugreifen“, damit an z.B. ampelgeregelten Kreuzungen das Marschband nicht auseinandergerissen wird. Auch Militärfahrzeuge, die aus einer Nebenstraße in die Hauptstraße einfahren, würden durch den notwendigen Halt stark behindert. Das Linksabbiegen einer Kolonne ohne Unterstützung durch Verkehrsregelung würde sich auch unmöglich verzögern. Gefahrvolle Aufgabe der Kradregulierer Es versteht sich von selbst, dass die in der NVA als Kradregulierer eingesetzten Soldaten und Unteroffiziere alle schon vorher im Besitz der Fahrerlaubnis für Kräder (Klasse A) waren, sowie auf eine Fahrpraxis verweisen konnten. Es waren also alte…
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Feldküche
Feldkochtechnik Die Feldkochtechnik des Kfz-Regiment 2 war im Bestand der 9. Kompanie (Küchenzug). Dazu zählten: 4 Feldküchen Fkü 180/72 M 4 Wassertransportanhänger 900/69 Außerdem verfügte das Regiment über 6 Kleinküchen KK 15/72. Weitere Küchen- und Kühltechnik wurde im Bestand der 6. Kompanie und der 7. Kompanie geführt. So. z.B. W50 Kühlfahrzeuge, Kühlanhänger, Wassertankwagen und Speiseanhänger. Diese Technik war jedoch für das MfNV bestimmt. Bilder Technische Daten Feldküche FKÜ 180/72 Technische Daten WTA 900/69 Anhängegerät WTA 900/69 Länge 4.060 mm Breite 1.772 mm Höhe 1.760 mm Spurweite 1.542 mm Bodenfreiheit 360 mm Masse 1.580 kg Füllmenge 900 l Fahrgestell 1,2 Mp…
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Kolonnenmarsch
Kfz-Kolonne der NVA Kfz-Kolonnen der NVA bestehen aus mehr als drei Kraftfahrzeugen, die geschlossen mit gleicher Fahrstrecke und gleichem Fahrziel fahren. Kfz-Kolonnen marschieren unter der Leitung eines Kolonnenführers, der dazu befohlen wurde. Die Militärkraftfahrer sind dem Kolonnenführer unterstellt und haben dessen Weisungen und Befehle auszuführen. Dem Kolonnenführer ist zu Beginn des Marsches, nach Durchführung von KDwE und nach Beenden des Marsches die Einsatzbereitschaft der Kfz-Technik zu melden. Hilfstabellen für die Kartentasche des Kolonnenführers Marschtabelle Für die Planung eines Kolonnenmarsches ist die Ermittlung der benötigten Marschzeiten in Abhängigkeit der Streckenlänge und Marschgeschwindigkeit vorzunehmen. Dazu wurde folgende Tabelle verwendet: Kolonnenlänge Bei der…
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Militärkraftfahrer
Einleitung Die Hauptperson im Kfz-Regiment war unzweifelhaft der Militärkraftfahrer (bzw. natürlich auch die Zivilkraftfahrer), wenngleich das nicht von allen Vorgesetzten möglicherweise so erkannt wurde. Dieser musste erst einmal ausgebildet und „geformt“ werden. Allerdings hatte das Regiment hinsichtlich des Personales sicher einen Vorteil, Denn aufgrund der Bedeutung der zu erfüllenden Fahraufgaben (hochrangiges Personal des MfNV fahren) wurden größtenteils schon lebens- und berufserfahrene Rekruten dem Regiment zugewiesen. 18-Jährige Soldaten gab es im Regiment nur Wenige. Diese Alterstruktur brachte natürlich wie überall sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Vorteil wurde schon genannt- die Lebens- und Berufserfahrung, der vorhandene Führerschein und eine Fahrpraxis, sodass…
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Die Sturmbahn
Die Sturmbahn war im Rahmen der Militärischen Körperertüchtigung (MKE) bei der Nationalen Volksarmee (NVA) und bei den Volkspolizei-Bereitschaften (VPB) in der DDR als 200 m lange Nachbildung eines Geländeabschnitts angelegt, auf dem für Gefechtshandlungen typische Hindernisse zu überwinden waren. Start- und Ziellinie lagen auf einer Höhe, so dass die zu überwindende Strecke 400 m betrug. Die Sturmbahn wurde mit Stahlhelm, Fecht-MPi (ein Holzmodell) und Gasmaskentasche überwunden. Es gab zwei Grundnormen (Sturmbahn Norm 9 im Winter und Norm 10 im Sommer). Es wurde entweder die Felddienstuniform (Sommer/Winter) oder die sogenannte Schwarzkombi (schwarzer Arbeitsoverall) getragen, zu Übungszwecken oder beim Frühsport auch Sportkleidung. Allgemeine Bestandteile…
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