Monat: Januar 2026


  • Ein Kompaniechef (Ko Chef) für alle Fälle

    Beitrag von Hans-Peter Martin) Wie ich schon in meinen Erinnerungen über meine Dienstzeit geschrieben habe, war ich von 1975 bis 1980 Kompaniechef der 2. Pkw-Kompanie. In meinem Bestand waren 20 Pkw Typ Wartburg 353 und 20 Lada. Zu ca. 80% waren alle tagtäglich auf den Straßen der DDR unterwegs. Da blieb es nicht aus, dass es auch zu Unfällen kam. Meistens waren es Blechschäden. Fast immer kam der verunfallte Genossen mit strahlendem Gesicht an, „ Ich bin aber unschuldig“. Das mochte ihn zwar beruhigen, meine militärischen und technischen Vorgesetzten sahen es aber anders. Denn jeder Unfall, egal ob schuldig oder…

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  • Manöver-Crash

    (Beitrag von Hans-Peter  Martin) Im Jahre 1977 fand an der Ostsee das Marine-Manöver „Wal 77“ statt. Beteiligt waren alle Armeen des Warschauer Vertrages. Der Führungsstab befand sich in der Militärbasis Rostock-Markgrafenheide. Hier war ich für 4 Wochen als Kfz-Einsatzleiter abkommandiert. Mir unterstanden alle Pkws, ca. 50, die für die Beweglichkeit der verschiedenen Offizieren zu Land nötig war. Es war eine tolle Zeit, da ich mit meinem Kontingent an Pkw, über die ich zu bestimmen hatte, bei allen ein sehr gefragter Mann war. Am Ende des Manövers galt es, die Truppen ins heimatliche Kfz-Regiment zurück zu führen. Entgegen des Rates eines…

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  • Nach dem Dienst

    (Beitrag von Lutz Teistler) …begann das alltägliche Totschlagen der Zeit mit sinnvollen oder weniger sinnvollen Aktivitäten. Die tägliche Post war ausgeteilt und gelesen, viele machten sich ans Beantworten, wobei gern kleine Zeichnungen für die Liebste zu Hause angefertigt wurden. Ab dem zweiten Diensthalbjahr kamen neue Tätigkeiten hinzu. Die Kameraden des ehemaligen DHJ, welche wieder zu Hause waren, hatten ihre Bastelkisten an die jetzigen Zwischenschweine verkauft. Diese hölzernen Ungetüme waren durchschnittlich einen Meter breit und etwa 60-70 cm tief. Sie passten damit prima unter die Betten. In den Kisten war ein riesiger Fundus an Bastelmaterial. Und hier trafen zwei Welten aufeinander:…

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  • Als Stabsschreiber im Vordrucklager des Regiments

    (Beitrag von Hans Peter Nicolai) Ich war Stabsschreiber im Kfz-Regiment 2 in Strausberg. Viel Alltag bestand aus Listen, Meldungen, Schreibmaschinenklappern u.v.m. Unter anderem hatte ich die Schlüssel für das Vordrucklager des Regimentes. Das Lager lag gleich hinter dem Kompaniegebäude. Von außen unscheinbar – drinnen eine eigene Welt: hohe Regale, sauber aufgereiht, endlose Stapel an Formularen. Alles, was eine Armee in Friedenszeiten und Übungen an Papier braucht: Marschbefehle, Materialanforderungen, Meldungen, Übergabeprotokolle, Nachweise. Ordentlich, nüchtern, nahezu beruhigend. Als Stabsschreiber im Vordrucklager des Regimentes Eines Tages dachte ich mir: Schau doch mal, was es da alles gibt. Kein besonderer Anlass – eher Neugier,…

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  • Handgranatenfund

    (Beitrag von Uwe Lieber) In welchem Jahr, weiß ich nicht mehr, war ich in der Grundausbildungskompanie eingesetzt. An dem Tag stand Handgranatenwerfen auf dem Dienstplan. 1.Durchgang Übungshandgranate; also jeder einzeln mit seinem Zünder an die Wurflinie, eingeschraubt, Splint ziehen, Werfen, Abducken und nach dem Knall vorn den Wurfkörper suchen und zurückholen. Beim zweiten oder dritten Mal Suchen, haben wir eine schöne blanke, nagelneue, noch mit Blindverschluß versehene Handgranate gefunden. Hab ich mir erst mal in die Beintasche gesteckt. Dann konnte ich die Neuen mit der größten Klappe direkt an der Wurflinie fragen, mit was sie zuerst werfen wollen; Übung oder…

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  • Handgranaten-Übung

    (Beitrag von Hans Peter Martin) Handgranatenübung Als ich meinen Dienst 1965 als Soldat im Kfz-Regiment antrat, gab es lediglich die Schießaufgabe, mit Kalaschnikow (MPi) liegend zu schießen. Handgranatenwurf gab es lediglich im Sportunterricht mit der allseits bekannten Stielhandgranatenattrappe. Etwas später gab es dann Handgranatenimitationen, d.h. es war eine übliche Eierhandgranate F1. In einem Loch wurde eine Sprenghülse eingesetzt mit der Wirkung eines harmlosen Feuerwerkssprengsatzes. Die Übung bestand darin, diese Handgranate wie in „echt“ zu werfen. Mit nachgeahmter Zeitverzögerung detonierte der Sprengsatz mit einem lauten Knall ohne weitere Wirkungen. Ca. ab 1978 erfolgte die Forderung nach einer entsprechenden Übungserfolg mit diesen…

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  • Die Kfz-Lehrbahn

    (Beitrag von Hans-Peter Martin) Die Kfz-Lehrbahn Der Initiator dieser tollen Webseite bat mich, etwas über die Kfz-Lehrbahn des Kfz-Regimentes zu schreiben. Bereits in meinen Erinnerungen an meine Laufbahn im Kfz-Regiment habe ich einiges zur Kfz-Lehrbahn geschrieben. Nun etwas ausführlicher. Ich habe darüber keine Aufzeichnungen mehr, deshalb ist alles aus meinem Gedächtnis heraus entstanden. Also möglich, dass einige Details nicht 100%-ig stimmen. Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, war unser Regiment für die Kfz-technische Sicherstellung des MfNV zuständig. Das bedeutete, dass alle Einberufenen zum Militärkraftfahrer ausgebildet wurden. Statt  4 Wochen Grundausbildung waren es bei uns 6 mit dem Abschluss Militärkraftfahrer, dem…

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  • Der Ärmelwinkel

    (Beitrag von Manfred M. vom 06.01.2026) Neun Monate habe ich jetzt über meine Zeit im Regiment berichtet! Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass mir nach fast 60 Jahren die inzwischen vergangen sind, soviel in Erinnerung geblieben ist. Durch die Schreiberei kam ständig etwas „Neues „, aber Altes, was ich erlebt habe, zum Vorschein. Anlass meiner Schreiberei war das Bild von Oberst Schamedatus, das ich auf der Web-Site des Regimentes fand. Wer sich mit meiner Geschichte im Regiment beschäftigt hat, weiß darüber Bescheid. Nun ich habe so einiges erlebt! Als Unteroffizier, als Gefreiter und wieder als Unteroffizier! War man als Uffz.…

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