(Beitrag von Manfred M.)
Wir haben uns 18 Monate lang E-Mails geschrieben und öfter telefoniert. Ich spreche von Rolf Wagner, dem Verfasser der Web-Site „Kfz-Regiment 2“ der NVA in Strausberg. Am 01.11.2026 sind es 60 Jahre, die vergangen sind, als meine 3-jährige Dienstzeit in diesem Regiment begann. Ich habe von meinen Erlebnissen im Regiment berichtet (siehe hier: https://www.kfz-regiment2.de/category/manfred-n/), über angenehme und auch weniger schöne. Durch die Illustrierung und Erklärungen der einzelnen Beiträge durch Rolf Wagner bekamen meine Erlebnisse ein „Gesicht“.
Zu meiner großen Freude konnten wir uns am 07.09.26 in Strausberg treffen. Auch wieder in einem „historischen“ Gebäude, nämlich im ehemaligen „Landhaus“ in der Landhausstraße in Strausberg (Dort wurden eine Vielzahl von EK-Feiern veranstaltet – siehe Fotos hier: https://www.kfz-regiment2.de/9-kompanie/#ek-feiern-im-landhaus-strausberg ). Jetzt ist im Gebäude ein argentinisches Restaurant, wo man sehr gut essen kann.

Es war schon komisch, man kennt die Stimme und man hat sich noch nie gesehen. Trotzdem waren wir uns sofort vertraut! Es ist schon erstaunlich, was dieser Mann mit seiner Berichterstattung über das Kfz-
Regiment 2 leistet. In der Gliederung der Kompanien konnte ich Namen lesen von Menschen, die ich in meiner Dienstzeit kannte. Es ist schade, daß so wenige Offiziere sich zu Wort melden. Ich habe noch heute eine gute Erinnerung an meinen ehemaligen Zugführer, den Leutnant Triebel. Ich bin heute noch stolz im Kfz-Regiment 2 gedient zu haben!
Ein Besuch des Grabes von Sigmund Jähn war ein besonderer Höhepunkt meines Besuches in Strausberg
Auf dem St.-Marien-Friedhof in Strausberg ist Sigmund Jähn und seine Ehefrau beerdigt.


Wer war Sigmund Jähn, werden jüngere Leser sicher fragen. Zur Erinnerung: Am 26.08.1978 startete erstmals in der Geschichte ein Deutscher ins Weltall. Sigmund Jähn trug das Staatswappen der DDR auf dem Raumanzug.

Im Auftrag des Ministers für Nationale Verteidigung Heinz Hoffmann war ich einmal im Jagdfliegergeschwader 8 in Marxwalde, wo Sigmund Jähn als Jagdflieger und Offizier tätig war.

Sigmund Jähn wurde 1966 an die Militärakademie der sowjetischen Luftstreitkräfte delegiert. Vier Jahre dauerte das Studium an der Akademie, die übrigens den Namen „Juri Gagarin“ trug! Ich bin diesem tollen Menschen leider nie begegnet. Ich wurde 1966 Soldat, als Sigmund Jähn nach Moskau ging.
Alles ist jetzt viele Jahre her, aber wenn ich nach Strausberg komme, zieht es mich zuerst nach „Nord“. Heute steht an der Stelle, wo einmal mein Zuhause war, das Finanzamt. Früher standen dort Baracken. Beim heutigen Anblick des ehemaligen Stabsgebäude (siehe hier: https://www.kfz-regiment2.de/stab/#stabsgebaeude-1980), jetzt heruntergekommen (siehe auch hier: https://www.kfz-regiment2.de/stab/) kann man schon traurig werden.
M.N.
Was ich noch in meiner Brieftasche gefunden habe









